Ein Porsche 911 aus Bauplänen – und die Geschichte des iPhones in Bewegung.
Im fünften Semester meines Bachelorstudiums an der DHBW in Mosbach habe ich mit der 3D-Grafiksuite Blender einen Porsche 911 modelliert. Als Hilfsmittel standen dafür ausschließlich die originalen Baupläne von Porsche sowie Referenzbilder von diversen Verkaufsportalen zur Verfügung. Besonders herausfordernd waren die vielen runden Formen, die das Auto ausmachen – gerade sie sind es, die den 911 erkennbar machen, und gerade sie verzeihen keine Ungenauigkeit.
Aus Bauplänen und Referenzfotos ist das Fahrzeug Schritt für Schritt entstanden, immer wieder abgeglichen mit den Vorlagen, bis die Proportionen und die Übergänge zwischen den Flächen stimmten. Parallel dazu ist eine Animation entstanden, die die Evolution des iPhones visualisiert. Als auditive Unterstreichung dient darin die Rede von Steve Jobs zur Veröffentlichung des ersten iPhones.
Beide Arbeiten waren für mich vor allem eine Schule des genauen Hinsehens: Ob eine runde Fläche stimmig wirkt oder nicht, entscheidet sich in Details, die man erst bemerkt, wenn man lange genug hinschaut. Diese Geduld für Formen und Proportionen nehme ich bis heute in Gestaltungsfragen mit.

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